Damen 1 & 2 mit zwei tollen Heimsiegen: 10:2!!!

In Abwesenheit von Heidi (musste ihr armes Kind in Kroatien abholen, denn ohne Pass wäre es wohl nicht mehr zurückgekommen) zerlegten die 1er Damen Techelsberg 2 mit 6:0. Auf Position 1 und 2 machten Elli Kaaden und Lena Lamprecht mit ihren Gegnerinnen in nicht mal einer Stunde kurzen Prozeß. Unter dem Motto „wer früher anfängt soll später aufhören“ gingens aber Ines und Bettina auf 3 und 4 an. Im ersten Satz knallte „Bum Bum“ Ines ihre Gegnerin aus allen Rohren mit 6:2 weg (da musste sogar Georgie staunend feststellen, „was für eine Vorhand, da können sich einige Männer noch was abschauen“). Im zweiten gönnte sie sich wieder eine Verschnaufpause (4:6), um im CT mit platzierten midtempo Schlägen an die Linien ihre routinierte Gegnerin vollends auszuhebeln (10:4). Bettina hatte an diesem Tag gleich mit zwei Gegnerinnen zu kämpfen. Nämlich mit sich selber und auf der anderen Seite mit einer ebenso zähen Kollegin. Bettinas flache Vorhandbälle wollten so gar nicht über die Netzkante und so musste sie hohe Bälle mitkämpfen. Nach verlorenem ersten Satz aber erfolgreicher Verdunstung des Restalkohols, erkämpfte Sie sich aber den Zweiten im Tie-Break und holte sich dank ihrer Nervenstärke auch noch das CT mit 10:8. Bravo tolle Einstellung! Damit waren die Doppel nur mehr Draufgabe, die aber auch nicht hergeschenkt wurden.

Schwieriger ging es bei den 2er Damen zu Werke, die aber gegen den Aufsteigerfavoriten KTV 1 einen sensationellen 4:2 Heimsieg feierten. Schlüssel zu diesem überraschenden Heimerfolg war das Debut von Frau „Unbekannt“. Gerüchte eilten Gerda Scheider, Frau von Stadrat Günter, ja bereits voraus, aber nun ist es fix, sie spielt, und wie sie spielte. Auf 1 hatte die starke KTVlerin Karin Schorna im ersten Satz wenig zu melden, 6:2 für die neue Weinländer Spielerin, die den Ball 100 mal und wenn es sein musste auch 200 mal zurückspielte. Da half der Frau Doktor auch ihre Landesliga A Vorhand wenig. Gerda verursachte bei ihr mit ihren langen Bällen, ihrer Backhand Slice und enormer Beinarbeit regelrecht Kopfschmerzen. Im Zweiten ging es dann aber erst richtig los. Frau Dottore begann immer mehr Bälle richtig zu treffen, jedoch ging das entscheidende Game zum 5:4 an Frau Scheider. Im letzten Spiel nutzte sie dann auch noch geschickt den Wind aus. Eine taktische und kämpferische Meisterleistung zum 6:2, 6:4 Endstand. Auf Position 2 ärgerte die junge 17 jährige Gegnerin unsere routinierte Jutta nur einen Satz lang, aber nach gewonnenem Tie-Break war der Endstand schließlich 7:6 & 6:1. Auf 3 gab Kiki Steindl ihr Debut gegen Maribel Dorfer, Schwester von Jugenreferent Manna. Vielleicht war es die Nervosität im ersten Spiel oder das eigenwillige Outfit der jungen KTVlerin, aber Kiki kam nie wirklich ins Spiel. Auf „Landesliga B“-Vorhandbälle folgten dann wieder leichte, unerzwungene Fehler, die es der jungen Gegnerin relativ einfach machten zu einem ungefährdeten 6:2 & 6:3 Sieg zu kommen. Dass Fräulein Dorfer mehr Selbstvertrauen hatte, zeigte der Sager des Tages: „spiel bitte anständig, denn mir wird ja langweilig“. Der Vorstand kam zur einhelligen Meinung, dass man unbedingt noch einen Mentalcoach brauche. Vor allem mental aber auch spielerisch wesentlich stärker als noch im Vorjahr präsentierte sich Nina Dreschl auf 4, die mit 6:3, 6:1 aber rein gar nichts anbrennen ließ und die ältere „Bringerin“ vom KTV regelrecht abmontierte. Wer den ganzen Winter mit Seppi Prix trainiert, den kann im Damentennis wenig erschüttern. Starke, druckvolle Vorhand, sichere lange Bälle auf der Rückhand und kaum Eigenfehler. Weiter so „Nintsche“, dann bist nicht nur auf 4 eine Bank. Gerda und Jutta holten dann den wichtigen Doppelpunkt zum 4:2.

Auftakt Remis der 55+ gegen HSV

Am Ende diskutierte man, ob es ein gewonnener oder verlorener Punkt war. Aber letztendlich haben die 55er nach der Vorjahresniederlage doch den Punkt gewonnen, da vor allem „Haubenkoch“ Luigi sein großes Kämpferherz wieder unter Beweis stellte und im CT nach 8:9 Rückstand den Sieg noch aufs Tableau zauberte. Es ist angerichtet meine Herren. Auf 3 gewann Günther Zobernig klar in zwei Sätzen. Nichts zu ernten gab es in den Singles auf 1 und 2. Charly ging wohl mit etwas zuviel Respekt vor LKH-Hermann Pirker ins Rennen und hatte so mit je 2 Games in beiden Sätzen keine Chance. Auch Günther Trattler hatte an dem Tag das Visier nicht richtig eingestellt und wurde von Luki Lukensteiner mit 0:6, 1:6 ausgestoßen. Danach sang er „Slice me nice“! 1:1 dann noch in den Doppeln: Grege Aspernig und Günther Zobernig zerlegten das 2er Doppel mit Pirker/Wertschnig 6:2 & 6:3, während Charly und Günther Trattler nach gewonnenem 1.Satz die Partie mit 7:10 im CT noch aus der Hand gaben. Charly ärgerte sich nach dem Spiel furchtbar über unterschiedliche strategische Anweisungen von Außen, ob man hinten oder mehr vorne am Netz spielen sollte. Jaja, von draußen schaut alles immer so leicht aus! Auf jeden Fall hat der an dem Tag verkühlte Käptn Herbie Hofstätter fürs Montagtraining verstärkt Doppel und Volleyübungen angekündigt.