Gemischte Gefühle in der 4er nach Schoklitsch Ausflug

Banner Krainer Mit einem lachenden und einem weinenden Auge fuhr das 4er Team des TC Weinländer von den Schoklitschplätzen nach Hause. Stand es nach den Singles überraschend noch 3:1 für die TCWler, so musste man sich nach den Doppeln doch noch mit einem 3:3 begnügen. Auf Position eins traf diesmal Martin Kroisi – Daniel Greiner weilte in Kroatien auf Urlaub und Martin Kassi musste in der 3er aushelfen – auf den Hausherren „Morti“ Schoklitsch persönlich, ein feines und packendes Duell mit knallharten Grundlinienschlägen welches den frühshoppenden Zuschauern da geboten wurde. Kroisi verlor den Ersten ziemlich glatt, wurde erst im Zweiten richtig warm und konnte dann aber leider einen wichtigen Spielball zum 6:5 nicht für sich nutzen. „Morti“ machte danach den Sack mit 7:5 zu. In einem dritten Satz wären die Vorteile wohl bei unserem fitteren Skilehrer gelegen.

Auf Position zwei hatte Dauerläufer und Heavy Spin-Chris nur anfangs Probleme gegen seinen Kontrahenten. Unter lautem Gestöhne grub Chris auf der Grundlinie so ziemlich alles aus was ihm sein Gegner so hinballerte. Diese nervenaufreibende Bringerei trieb diesen jedoch so in den Wahnsinn was zur Folge hatte, dass danach alle Bälle einen Meter oder mehr im Out landeten. Fazit: Klarer Zweisatzerfolg für Westerngriff-Chris.

Eine Rakete im Arsch schien wieder mal Captain Wolfi zu haben, in einer dramatischen 3-Satz-Partie ging es knapp drei Stunden immer wieder hin und her, bis letztendlich Stehaufmankale Wolferl (lag bereits 6:2 und 3:0 zurück) das entscheidende Tiebreak im dritten Satz mit 7:5 für sich entscheiden konnte. Resultat dieser Monsterpartie, in der beide Spieler an ihre Grenzen gingen, waren schwere Krämpfe sowie blutende Knie des Gegners.

Einfach solide präsentierte sich wieder unser Jungspund Phipse Steinwender, würde man seinen Stil am Platz wie jenen eines Skispringers bewerten würde er klar 5 x die Note 20 erhalten. Einfach schön anzusehen, aber wichtig, auch sehr produktiv. Sein im ITN-Ranking klar besser positionierte Gegner musste nach zwei Sätzen (7:5 und 6:4) die Segel streichen.

In der Hoffnung, auch noch etwas Glück bei der Doppelaufstellung zu haben, wurde man leider enttäuscht. Diese gingen beide ziemlich glatt jeweils in zwei Sätzen verloren. An diesem Tag wäre jedoch alles möglich gewesen: Sieg, X, Niederlage. Also kann man alles in allem mit diesem Ergebnis sehr zufrieden sein, Position zwei in der Tabelle ist vorerst einzementiert. Das 4er Team kann heuer jederzeit aus eigener Kraft noch den Aufstieg in die erste Klasse schaffen. Weiter so Burschen, da ist was drin!Banner Krainer

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.